Aktuelles:

    Wenn Sie Interesse haben, Ihre Veranstaltung oder Ihr Anliegen an dieser Stelle zu veröffentlichen,
    dann schreiben Sie uns bitte: E-Mail-Kontakt

     Translator - Weblogs

     Vorträge/ Seminare

     Kongresse

     Personalia

     Institutionelles

    Wissenschaftliche Forschungsförderung

    Förderung für Literatur-Übersetzungen

    Übersetzerpreise und Stipendien (aus "www.literaturuebersetzer.de")

    Top-Ten-Bücher-Liste

    Erhaltene Übersetzerpreise (in Vorbereitung)

    Artifizielle Presseberichte

    Sprachliche Kuriosa und Memorabilia

     


    Translator - Weblogs /Verschiedenes      

    XLATIO - eine der nützlichsten Informationsdrehscheiben für Übersetzer und Dolmetscher, mit hunderten von translationsrelevanten Links zu Datenbanken, Wörterbüchern, Berufsverbänden, Adressen (z.B. von sämtlichen translatorischen Ausbildungsstätten der Welt) sowie einer Liste von Übersetzungstools (automatische Übersetzungsprogramme, Translation-Memory-Systeme, Terminologieverwaltungsprogramme, Spracherkennungssoftware, Zeilenzählprogramme).

    CIUTI

     - die Website der besten Hochschulen für Übersetzer und Dolmetscher


    The official news site for the Inttranet global network of professional interpreters and translators



    Im März hat das LCB die Website  www.uebersetzercolloquium.de gestartet. Es wird dort ein  internationales Verzeichnis der Übersetzer deutscher Literatur aufgebaut. Darüber hinaus gibt es Informationen im Netz, die für Übersetzer aus dem Deutschen von Interesse  sein können: Stipendienangebote, Informationen über Veranstaltungen, ein Email-Forum wurde gestartet. Mehr als 200 Übersetzer haben sich mittlerweile in diesem Verzeichnis registriert. Auch für Übersetzer mit Zielsprache Deutsch kann die Adresse von Nutzen sein - jedenfalls erleichtert sie die Möglichkeiten, Kontakt zu Kollegen in anderen Ländern aufzunehmen.


    American Literary Translators Association

    ALTAlk Blog

    A weblog for the American Literary Translators Association.

     

     

     


      Vorträge / Seminare:

       Tag der maghrebinischen Literatur 



      Foto: H. Sagawe Essaouira 2006


      Hallo liebe Freunde der Heidelberger Literaturtage, insbes. des Maghrebtages ,

      inzwischen ist die kleine Zusammenstellung der Bilder  und originaler Musik  vom Literaturtag Maghreb fertig und kann aus dem Internet herunter geladen werden.

      fedora.iued.uni-heidelberg.de/sagawe/maghreb2007.exe

      Es sind ca. 30 MB, je nach Verbindung dauert die Übertragung ca. 3 Min.

      Entweder beim download auf "ausführen" klicken, dann öffnet sich die Show von selbst (warten bis sie geladen ist) oder auf "speichern" in irgend einen Ordner  wählen  und dann ausführen!
      Die Datei läuft von selbst ab und dauert ca. 7 Minuten.
      Mit der ESC-Taste kann man abbrechen oder zum Schluss beenden.
      Mit der linken Maustaste kann man jeweils ein Bild zurückgehen.
      Viel Spaß beim Literaturtag Maghreb mit Gnawa-Musik

      Liebe Grüße                     Helmuth Sagawe


      Das Eigene und das Fremde
      Rückblick auf den  „Tag der maghrebinischen Literatur“ bei den
       12. Heidelberger Literaturtagen 2007

      Spiegelzelt auf dem Universitätsplatz

        Die Begegnung mit den Kulturen des Mittelmeerraums hat in Heidelberg Tradition, auch und gerade bei den Heidelberger Literaturtagen. Der Freitag steht daher in diesem Jahr als kleines „Festival im Festival“ ganz im Zeichen des Maghreb: Das Kulturamt der Stadt Heidelberg lädt ein zu einem „Tag der maghrebinischen Literatur“, an dem sich Schriftsteller, Wissenschaftlerinnen und Musiker aus Deutschland und Frankreich, aus Marokko, Algerien und Tunesien im Spiegelzelt zu einem regen Austausch treffen. Als inhaltliche Berater fungierten die Heidelberger Übersetzerin Regina Keil-Sagawe sowie der Autor Hans Thill.

        Im Rahmen der Eröffnung durch Professor Arnold Rothe und den Ideengeber der Veranstaltung, Hamid Skif werden Herr Skif, Raja Tazi sowie Christoph Leisten aus ihren eigenen bzw. von ihnen übersetzten Werken lesen. In der späteren Diskussion treffen sie auf dem Podium mit Albert Memmi zusammen, um sich Fragen der Selbst- und Fremdwahrnehmung zu stellen. Als Raum, der seit eh und je verschiedene Sprachen beherbergt, stehen im Maghreb neben der Multikulturalität besonders sprachpolitische Aspekte im Vordergrund. Aus verschiedenen Sprach- und Kulturräumen ergeben sich zudem unterschiedliche Formen der Wahrnehmung von Lebenswirklichkeit, die sich dann verschärfen, wenn durch einen Aufenthalt im Exil die eigene Sicht durch die fremde überlagert wird. Dabei steht das Selbstverständnis der Autoren im Mittelpunkt, das untrennbar mit der eigenen Herkunft verbunden ist. Somit schließt die Diskussion thematisch an die vorhergehende Lesung Albert Memmis an, dessen Romanwerk um die Frage nach der eigenen Identität kreist. Vor allem sein Roman „Die Salzsäule“ löste aufgrund der offenen Schilderung der Identitätsprobleme eines Kolonialisierten eine breite Kontroverse aus.

        Zum Ausklang des Tages wird Omar Hayat traditionelle Gnawa-Gesänge, die ursprünglich Teil eines komplexen Rituals waren, singen. Diese „Lila-Rituale“, bestehend aus einer zeremoniellen Mahlzeit, rhythmischen Tänzen und Gesängen, die die Teilnehmer bis in die Trance führen, dienten zur Selbstheilung und -reinigung. Hayat präsentiert jedoch eine modernere Variante des Gnawa.

      Hamid Skif, geboren 1951 in Oran, lebt seit 1997 als Autor in Hamburg. Sein Briefroman „Sehr geehrter Herr Präsident“ wurde 2005 mit dem Heidelberger Preis „Literatur im Exil“ ausgezeichnet.

      Prof. Raja Tazi, geboren 1956 in Casablanca, studierte in Rabat und Heidelberg Germanistik, Romanistik und Islamwissenschaften. Seit 1997 leitet sie als Professorin das Seminar für deutsche Sprache und Literatur an der Universität in Rabat.

      Christoph Leisten, geboren 1960 in Geilenkirchen, lebt in Würselen bei Aachen und arbeitet als Gymnasiallehrer und Autor. In seinen Texten, Rezensionen und Essays setzt er sich seit vielen Jahren mit dem Maghreb und dessen Literatur auseinander.

      Prof. Albert Memmi, 1920 in Tunis geboren, studierte in Algier und Paris Philosophie. Er gilt als einer der Gründungsväter der maghrebinischen Literatur und als einer der wichtigsten Theoretiker des Anti-Kolonialismus und des Rassismus. Albert Memmi lebt seit 1956 in Paris.

      Omar Hayat gehört der neuen Generation von Gnawa-Musikern an, die zwar die Tradition wahren, aber vor allem als Musiker öffentlich auftreten. Sein Stil ist beeinflusst von verschiedenen Musikgenres, vor allem vom Reggae. Derzeit touren er, Zakaria Izoubaz und Khalid Cherbadou, die ihn begleiten, mit André Hellers Zirkus-Show „Afrika! Afrika!“ durch Deutschland.

      Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen Hinweis weiterleiten würden!
      Das ausführliche Programm sowie die Möglichkeit zur Kartenreservierung finden Sie auf unserer Webseite: www.heidelberger-literaturtage.de


       

      Zurück zum Anfang


      Kongresse/Veranstaltungen:  

      • 2010

         

        Einladung zum vierten übersetzungswissenschaftlichen

        "Heinz Göhring-Kolloquium"

        Am 9. Juli 2010, 18 Uhr, Raum 019,

         

        Universität Heidelberg (SÜD), Plöck 57a, 69117 Heidelberg

        es referiert:

        Prof. Dr. Andreas Kelletat
        Universität Mainz, FTSK Germersheim

        DER KULTURWISSENSCHAFTLICHE ÜBERSETZUNGSVERGLEICH

         

        Dass im Bereich der (literarischen) Übersetzungskritik häufig nur subjektive Geschmacksurteile formuliert werden ("klingt gut"),

        dass es an überzeugenden und wissenschaftlich fundierten Aussagen zur (ästhetischen) Qualität von Übersetzungen mangelt, ist häufig beklagt worden - sowohl von Übersetzern wie von Translationswissenschaftlern.

        Der Vortrag möchte an einem konkreten Beispiel und durchaus textnah ein Verfahren zu einer solchen Beurteilung der Qualität einer (Gedicht)Übersetzung zur Diskussion stellen.

        Zugleich wird es um den engen Konnex zwischen "Kultur" und Translation gehen.

        Anschließend, nach einer kurzen Pause, liest Andreas Kelletat aus seinen eigenen literarischen Texten, den 'Gommersbacher Skizzen', in denen es heiter ums  Übersetzen und Dolmetschen geht.

        Der translationswissenschaftliche Austausch zwischen Heidelberg und Germersheim hat eine lange Tradition, die von Heinz Göhring maßgeblich mitgeprägt wurde. Wir möchten diesen Austausch fortführen. Hierfür planen wir jedes Semester mindestens ein Treffen über ein ausgewähltes Thema zur Translation und wissenschaftlichen Ansätzen, die damit in enger Verbindung stehen, zu denen wir eine Referentin/einen Referenten einladen, die/der den Anstoß für das Gespräch geben soll.

        Damit wir uns einen Überblick über die Anzahl der Teilnehmer machen können,
        bitten wir bis spätestens zum 5. Juli 2010 um Ihre Rückantwort.

        an: helmuth.sagawe@iued.uni-heidelberg.de
         

        Die erste Sitzung des Kolloquiums fand am 10. Juli 2008 in Germersheim an der FASK statt. Referentin zum Thema: „Sie bezeichnen deine Rhetorik als ‚pathetischen Schwulst’ und deine poetischen Höhenflüge als ‚stilistisch gewagt’, Systematisierte Kulturspezifik und Rezeptionsproblematik beim Übersetzen franko-maghrebinischer Literatur ins Deutsche” war Regina Keil

        Die zweite Sitzung des Kolloquiuns fand am am 23. Januar 2009 im SÜD der Universität Heidelberg statt, mit dem Thema "Seeing for Speaking" oder "Wo die Sprache das Denken formt" Referentin war : Dr. Barbara Schmiedtova vom Seminar für Deutsch als Fremdsprachenphilologie der Universität Heidelberg

        Die dritte Sitzung des Kolloquiums fand am 4. Februar 2010 in Germersheim an der FASK statt, mit dem Thema:” Translationsorientierte Fremdsprachendidaktik in Germersheim. Dr. Ursula Hassel,  Leiterin des Sprachenzentrums Germersheim (SZG) hatte ein Konzept vorgestellt, das zurzeit an der Universität Mainz in Germersheim verwirklicht wird. Es zielt darauf ab, von der Grammatikorientierung wegzukommen zugunsten eines kommunikativen, einsprachigen und handlungsorientierten Fremdsprachenunterrichts, der gleichzeitig einen eindeutigen Bezug zur Translation aufweist.

        Veranstalter: Sebnem Bahadir, Dilek Dizdar, Regina Keil-Sagawe, Andreas Kelletat, Helmuth Sagawe

        Mit freundlichen Grüßen
                                                     Dr. Helmuth Sagawe

         

        Derzeit keine weiteren interessanten Ankündigungen!

        Derzeit keine weiteren interessanten Ankündigungen!

        Derzeit keine weiteren interessanten Ankündigungen!

        Derzeit keine weiteren interessanten Ankündigungen!

        Derzeit keine weiteren  interessanten Ankündigungen!

        Zurück zum Anfang


        Personalia


        Die Mutter aller Sprechblasen: Erika Fuchs gestorben 

        "Seufz, grübel, grübel" Wo der englische Donald "No" sagte, sprach der deutsche "Mitnichten" - ohne dass die Texte steif wirkten. Auf der anderen Seite ließ Fuchs neue Ausdrücke wie "grübel, grübel" oder "seufz" Einzug in die deutsche Sprache halten.
        (aus: http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/11/51959/)

        Verdienstkreuz für die Übersetzerin Maria Bamberg
        Am 19. Mai 2005 wurde der Staatssekretärin für Kultur, Barbara Kisseler, Frau Maria Bamberg das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Die Auszeichnung erging im Namen des Bundespräsidenten in Würdigung der Verdienste, die Maria Bamberg sich als anerkannte Übersetzerin erworben hat. Frau Bamberg übersetzte seit 1965 literarische Texte aus dem Spanischen, insbesondere aus dem lateinamerikanischen Sprachraum, ins Deutsche und Englische u.a. der weltberühmten Autoren Carlos Fuentes und den Nobelpreisträger Octavio Paz. Am Lateinamerikanischen-Institut der FU führte sie jahrelang ausgezeichnete und begehrte Übersetzerworkshops durch und begeisterte durch ihre Kompetenz. Über ihre Übersetzerarbeit hinaus engagiert sich Frau Bamberg im Umfeld des Iberoamerikanischen Instituts der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und des dazugehörigen Fördervereins auch heute noch ehrenamtlich. Frau Bamberg hat die hispanoamerikanische Kultur dem deutschen Kulturkreis erschlossen und im In- und Ausland höchstes Ansehen erworben. 

        Pressemitteilung, Berlin, den 18. Mai 2005 

         


        Nachricht im Börsenblatt, den 27.05.2005:

        Helga Pfetsch erhält den mit 15.000 Euro dotierten Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis für ihre kunstvollen Übersetzungen angelsächsischer Romane von Margaret Atwood, Saul Bellow und Toni Morrison.

         

        Zurück zum Anfang


         

        Institutionelles 

        Universität Heidelberg:

        Das traditionsreiche und international bekannte   Institut für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg (IÜD) ist auf Grund von Umstrukturierungsmaßnahmen der Universität als Seminar für Übersetzen und Dolmetschen (SÜD) innerhalb der Neuphilologischen Fakultät in ein neu gegründetes Institut für Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft (IAAS)  integriert worden.
        Zum IAAS gehören nun ebenfalls als Seminare die ehemaligen Institute Computerlinguistik und Deutsch als Fremdsprachenphilologie.
        (Mai 2005)

         

         

        Übersetzerhaus Looren


        Am 3. September 2005 wurde in Looren bei Wernetshausen,

         südöstlich von Zürich, das erste Schweizer Übersetzerzentrum 

        nach dem Vorbild von Straelen eröffnet.

         

         

         

         

        Zurück zum Anfang


        Fördermöglichkeiten für wissenschaftliche Forschung

        Die Arbeitsstelle 'Advanced Translation Research Center' (ATRC) an der Universität des Saarlandes wurde 1994 mit der Zielsetzung gegründet, die Translationswissenschaft durch die Erforschung allgemeiner Fragestellungen des Übersetzens und Dolmetschens zu fördern und dem translationswissenschaftlichen Nachwuchs eine internationale Plattform zum Austausch und zur Diskussion zu eröffnen. Die Stiftung zur Förderung des übersetzungs- und dolmetschwissenschaftlichen Nachwuchses wurde 1996 in Saarbrücken mit dem Ziel gegründet, den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich Übersetzen und Dolmetschen zu fördern.

        Bundesministerium für Bildung und Forschung:   Förderinitiative "Geisteswissenschaften im gesellschaftlichen Dialog"
        Das Ziel der Förderinitiative "Geisteswissenschaften im gesellschaftlichen Dialog" ist es, durch die Förderung von Forschungsverbünden an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen neue interdisziplinäre Arbeitszusammenhänge aufzubauen. Die Forschungsverbünde sollen dazu dienen, dem transdisziplinären Gespräch Raum zu geben und der oft beklagten Isolation der geisteswissenschaftlichen Fächer entgegenzuwirken. Auch sollen die Geisteswissenschaften darin unterstützt werden, Beiträge zur Selbstverständigung einer Gesellschaft über ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu leisten. Prozesse wie die ökonomische und kulturelle Internationalisierung, Umbrüche in der Arbeitsgesellschaft, das sich verändernde Verhältnis von Staat und Zivilgesellschaft relativieren erprobte Verhaltens- und Denkmuster. Die Fördermaßnahme will die Geisteswissenschaften herausfordern, zur Problembewältigung und Gestaltung der Zukunft beizutragen, indem sie sich mit ihren Erkenntnissen auf diese gesellschaftlichen Veränderungen und Fragestellungen einlassen und gemeinsam mit anderen Wissenschaften Antworten finden.

        Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG):  Ausschreibungen: Informationen für die Wissenschaft
        Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist die zentrale Selbstverwaltungseinrichtung der Wissenschaft zur Förderung der Forschung an Hochschulen und öffentlich finanzierten Forschungsinstituten in Deutschland. Die DFG dient der Wissenschaft in allen ihren Zweigen durch die finanzielle Unterstützung von Forschungsvorhaben und durch die Förderung der Zusammenarbeit unter den Forschern.

        Fritz Thyssen Stiftung: Zweck der Stiftung ist die unmittelbare Förderung der Wissenschaft
        Ausschließlicher Zweck der Stiftung ist die unmittelbare Förderung der Wissenschaft an Hochschulen und gemeinnützigen Forschungseinrichtungen, vornehmlich in Deutschland, unter besonderer Berücksichtigung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Förderung internationaler wissenschaftlicher Zusammenarbeit gehört dabei mit zu den Zielen der Stiftung. Sie erfüllt ihre Aufgabe im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten in den von ihr ausgewählten Förderungsbereichen, insbesondere durch Förderung bestimmter, sachlich und zeitlich begrenzter wissenschaftlicher Arbeiten.

        Gerda Henkel Stiftung: Förderung der historischen Geisteswissenschaften an Universitäten
        Die Gerda Henkel Stiftung wurde im Juni 1976 on Frau Lisa Maskell zum Gedenken an ihre Mutter Gerda Henkel als gemeinnützige Stiftung des privaten Rechts mit Sitz in Düsseldorf errichtet. Ausschließlicher Stiftungszweck ist Förderung der historischen Geisteswissenschaften an Universitäten und Forschungsinstituten. Die Weiterbildung graduierter Studenten ist ein besonderes Anliegen der Stiftung

        Volkswagenstiftung:      Förderinitiative "Pro Geisteswissenschaften"
        Die VolkswagenStiftung ist eine gemeinnützige Stiftung privaten Rechts mit Sitz in Hannover. Ihr Zweck ist die Förderung von Wissenschaft und Technik in Forschung und Lehre. Sie kann nach ihrer Satzung alle Bereiche der Wissenschaft fördern, konzentriert sich jedoch auf Förderinitiativen, die sie selbst entwickelt: Schwerpunkte sind themen- und problemorientiert, Programme zielen auf strukturelle Verbesserungen (z.B. in der internationalen Zusammenarbeit oder in deutschen Universitäten). In begründeten Ausnahmefällen unterstützt die Stiftung auch Vorhaben außerhalb dieses Förderangebots

         

          Zurück zum Anfang

         


         

        Förderung für Literatur-Übersetzer 

        Goethe-Institut:
        Das Förderprogramm des Goethe-Instituts (GI) "Übersetzungen deutscher Bücher in eine Fremdsprache" unterstützt die Publikation deutscher Literatur in eine andere Sprache. Es soll einem nicht deutschsprachigen Leserkreis wichtige wissenschaftliche Beiträge, anspruchsvolle belletristische Werke und Kinder- und Jugendliteratur sowie ausgesuchte Sachbücher zugänglich machen. Das Programm dient kulturpolitischen Zielen und ist ein wichtiges Steuerungsinstrument der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Bezuschussung von Übersetzungskosten.


        18.06.2007 Ausschreibung

        Georges-Arthur-Goldschmidt Literaturübersetzerprogramm
        Bei der neunten Ausgabe des Georges-Arthur-Goldschmidt Literaturübersetzerprogramms gibt es Stipendienplätze für fünf deutsche NachwuchsübersetzerInnen unter 30 Jahren (in Ausnahmefällen bis 35 Jahren) und fünf französische Austauschkollegen. Im Rahmen des Programms können sie von Januar bis April 2008 ihre Kenntnisse der Verlagswelt erweitern, sich in zwei deutsch-französischen Werkstätten weiter professionalisieren und bei Sonderveranstaltungen Kontakte zu erfahrenen Übersetzern, Agenten und Verlagsmitarbeitern knüpfen. Das Stipendienprogramm für junge Literaturübersetzer ist ein Gemeinschaftsprojekt der Frankfurter Buchmesse, des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW), des Bureau International de l’Édition Française (BIEF), des Collège International des Traducteurs (CITL) in Arles und des LCB. Bewerbungsschluss für das Goldschmidt-Programm im Frühjahr 2008 ist der 31. Juli 2007. Informationen zu Teilnahmebedingungen, Programm und Anmeldung unter www.buchmesse.de/foerderprogramme


        Ausschreibung

        Aufenthaltsstipendien im Übersetzerhaus Looren (Schweiz)
        Vier Stipendien für Arbeitsaufenthalte im Übersetzerhaus Looren hat der dortige Trägerverien ausgelobt. Sie werden professionellen Literaturübersetzern zuerkannt, die für zwei bis vier Wochen im Übersetzerhaus Looren arbeiten wollen. Die Stipendien sind mit SFr 1.000,-- pro Woche dotiert und haben wechselnde Schwerpunkte. Im Jahr 2007 fördern sie den Austausch zwischen den Schweizer Landessprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch, gelten also für Projekte, die jene als Ausgangs- wie auch Zielsprache haben. Diese Stipendien sind zugleich Auszeichnungen für das bisherige Werk.

        Für die Bewerbung sind einzureichen (in vierfacher Ausfertigung):

        - Kurzbiographie, beruflicher Werdegang
        - Verzeichnis bisheriger Veröffentlichungen
        - Charakteristika des Arbeitsprojekts (Max. 2 Seiten)
        - Verlagsvertrag

        - 10 Manuskriptseiten der Übersetzung
        - entsprechende Seiten des Originals
        - Angaben über die gewünschte Aufenthaltsdauer im Übersetzerhaus Looren.

        Anschrift:
        Übersetzerhaus Looren
        CH-8342 Wernetshausen
        Tel./Fax: ++ 41 (0)43 843 12 43/44
        E-mail: info@looren.net
        www.looren.net

         


        Neue Initiative

        No Man's Land Translation Lab

        Calling all literary translators, budding literary translators, and writers interested in translating! Please spread the word to anyone (in Berlin) who might be interested.
         
        No Man's Land Translation Lab
        Regular literary translation lab (German into English) to discuss difficult texts, get help and inspiration, critique and ideas. Starting 8 May at 8 pm in Max & Moritz (Bibliothek, upper floor), Oranienstraße 162, X-berg, Berlin. After that it will be held on the first Tuesday in the month.
         
        No "homework" and no advance planning required! Simply show up with your texts (either for publication or for fun) and we will discuss as many as can be accommodated (first come, first served). Excerpts to be discussed should total no more than 1-2 pages so that they can be read on the spot. Apart from the in-depth discussions, we'll reserve some time for people with "quickie" questions, i.e. on single words, expressions, etc..
         
        If no texts are in the offing, the organizers will provide a problem text of their own and/or other material to get the discussion going.
         
        Even if you don't have a text to discuss, you are more than welcome to come and brainstorm, critique, kibitz or simply listen. We look forward to seeing you there and hearing your thoughts and suggestions!
         
        Isabel Cole and Katy Derbyshire
        www.no-mans-land.org


         

        Zurück zum Anfang


        Top-Ten-Bücherliste 
        Die besten Bücher, die im Zusammenhang mit dem Thema: "Übersetzen" und "Sprache" stehen: Bitte schreiben Sie uns Ihre Meinung!
         

        Top Ten 









        Pöckl, Wolfgang 


                  Übersetzungswissenschaft/
                          Dolmetschwissenschaft 

                  – Wege in eine neue Disziplin

                 Wien: Edition Praesens 2004, 435 Seiten
                                 ISBN 3-7069-0238-9

         

        (Solche Top-Ten-Bücherlisten sind zwar nichts Neues mehr, 
        haben aber eine gewisse sympathische Buchtradition.)

         

        Zurück zum Anfang

         


        Artifizielle Presseberichte

                Joschka Fischer als Übersetzer

                Unsichtbare Kreative

         

        Zurück zum Anfang

         


        Sprachliche Kuriosa und Memorabilia

        Zerklitterte Hemden
        "BILD übersetzt von Kopf bis Fuß das Englisch-Wirrwarr in deutschen Kaufhäusern."  So steht es bei Bild.de. Und mal abgesehen davon, dass es natürlich der "Wirrwarr" ist: Wem - außer der Mehrheit - ginge dieser ganze "Englisch-Wirrwarr in deutschen Kaufhäusern" nicht tagtäglich auf den Wecker?! Allerdings ist die Übersetzung eines Englisch-Wirrwarrs für "Bild" ein gewagtes Unterfangen. Schließlich wissen aufmerksame "Bild"-Leser, dass es mit den Englisch-Kenntnissen in den "Bild"-Redaktionen so eine Sache ist, was wiederum "Bild" nicht davon abhält, in einem "Einkaufslexikon" 27 englischsprachige Bezeichnungen von "Beanie" bis "Casual Wear" zu übersetzen. ...

        BILD.de

        ...................................................................................................................................................................................

        Der Ärger mit den Anglizismen
        Leggings, Airbag und Manager sind drei von vielen Begriffen, die als Anglizismen die deutsche Sprache besetzen.

        Goetheinstitut

        ...................................................................................................................................................................................

        Nervsprech-Wettbewerb
        Herzlichen Glühstrumpf!  Fast 5000 Zusendungen - Nervsprüche ohne Ende. Abschieds- und Grußformeln ("Tschüssikowski", "Bis dannimanski"), Lautspielereien ("Alles in Dortmund" für alles in Ordnung; "Alaska" für alles klar), Verniedlichungen ("Wunderbärchen", "Alles Klärchen"), Verdrehungen ("ramontisch"), Namensklamauk ("Alles Roger in Kambodscha", "Bis später, Peter") , Drohsprüche ("Noch so'n Ding - Augenring"), Rede-und-Antwort-Kalauer ("Sag Bescheid" - "Bescheid!"), Spaß-Übersetzungen ("Sellerie" für c'est la vie), Ersetzungen ("Kuh-Saft" für Milch; "Hopfenkaltschale" für Bier), Beschwerden ("Tolle Wurst!"), Kombinationen ("Auf Wiedertschüss!") und Paradoxien ("Alle Klarheiten beseitigt").
        Und dann die Klassiker: das angestaubte "See you later, Alligator", das harmlose "Alter Schwede!", der kulturpessimistische Dauerbrenner "Muss ja!" und sein optimistisches Pendant "Geht nicht gibt's nicht", das joviale "Unter uns Pastorentöchtern" und die Sponti-Reminiszenz "Keine Panik auf der Titanic". Auch die moderne Technologie hat den Nervsprech beeinflusst: Wer einmal ein "Schlepptop" oder ein "Notbuch" (Notebook) bedient hat, weiß, wo der Hammer hängt.
        Der Anglizismus, an und Pfirsich höchst nervsprechtauglich, kam erstaunlich gut weg: Dass sich so mancher heutzutage nach langen Meetings, Briefings und Shootings auf Projekte committed, die dann eventuell ewig in der Pipeline schmoren, um schließlich - ist es denn die possibility! - doch noch gegreenlighted zu werden, störte nur wenige.
        Dafür ist so manche Lebensweisheit in Verruf geraten: "So jung kommen wir nie wieder zusammen", diese zentrale Einsicht in die Entwicklungslogik menschlichen Daseins, hat ebenso ausgespielt wie das realistische Grundaxiom "Das Leben ist kein Ponyhof". Auch "Schieß mich tot!" und "Nicht wirklich", zwei Floskelantiquitäten im Geiste existentialistischer Skepsis, landeten auf dem Index.
        Kein Zweifel: Für den Nervsprech ist Schicht im Schacht. Das Wortdezernat hat ermittelt - die schlimmsten Floskeln sind raus. Die zehn Gewinner von Bastian Sicks "Zwiebelfisch"-Buch "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" werden per Los ermittelt und ratzfatz, stantepede, cool vom Stuhl und locker vom Hocker benachrichtigt.
        Die Besten der Schlechten:

         
                  1. Herzlichen Glühstrumpf!
                  2. Mach's gut - aber nicht zu oft
                  3. Prostata!
                  4. Schankedön
                  5. Zum Bleistift
                  6. Schönen Gruß vom Getriebe (beim Autofahren)
                  7. Wunderbärchen!
                  8. Alles Klärchen!
                  9. Okäse! (für okay)
                10. Leg dich wieder hin (am Ende eines Telefonats)

                    aus: SPIEGEL ONLINE 2005

        Briefe aus Amerika an das Institut für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg, Plöck 57a, D- 69118 Heidelberg

         

      Zurück zum Anfang


    • Diese Seite ist Bestandteil der WEB-Site: "WWW.Übersetzungswissenschaft.de"