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Wissenschaftliche Forschungsförderung
Förderung für Literatur-Übersetzungen
Übersetzerpreise
und Stipendien (aus "www.literaturuebersetzer.de")
Erhaltene Übersetzerpreise (in Vorbereitung)
Sprachliche Kuriosa und Memorabilia
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XLATIO - eine der nützlichsten Informationsdrehscheiben für Übersetzer und Dolmetscher, mit hunderten von translationsrelevanten Links zu Datenbanken, Wörterbüchern, Berufsverbänden, Adressen (z.B. von sämtlichen translatorischen Ausbildungsstätten der Welt) sowie einer Liste von Übersetzungstools (automatische Übersetzungsprogramme, Translation-Memory-Systeme, Terminologieverwaltungsprogramme, Spracherkennungssoftware, Zeilenzählprogramme). |
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- die Website der besten Hochschulen für Übersetzer und Dolmetscher |
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ALTAlk BlogA weblog for the American Literary Translators Association.
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Tag der maghrebinischen Literatur
Foto: H. Sagawe Essaouira 2006 Hallo liebe Freunde der Heidelberger Literaturtage, insbes. des Maghrebtages , inzwischen
ist die kleine Zusammenstellung der Bilder und
originaler Musik vom Literaturtag Maghreb
fertig und kann aus dem Internet herunter geladen werden. Entweder
beim download auf "ausführen" klicken, dann öffnet sich die
Show von selbst (warten bis sie geladen ist) oder auf
"speichern" in irgend einen Ordner wählen
und dann ausführen! Das Eigene und das
Fremde Die Begegnung mit den Kulturen des Mittelmeerraums hat in Heidelberg Tradition, auch und gerade bei den Heidelberger Literaturtagen. Der Freitag steht daher in diesem Jahr als kleines „Festival im Festival“ ganz im Zeichen des Maghreb: Das Kulturamt der Stadt Heidelberg lädt ein zu einem „Tag der maghrebinischen Literatur“, an dem sich Schriftsteller, Wissenschaftlerinnen und Musiker aus Deutschland und Frankreich, aus Marokko, Algerien und Tunesien im Spiegelzelt zu einem regen Austausch treffen. Als inhaltliche Berater fungierten die Heidelberger Übersetzerin Regina Keil-Sagawe sowie der Autor Hans Thill. Im Rahmen der Eröffnung durch Professor Arnold Rothe und den Ideengeber der Veranstaltung, Hamid Skif werden Herr Skif, Raja Tazi sowie Christoph Leisten aus ihren eigenen bzw. von ihnen übersetzten Werken lesen. In der späteren Diskussion treffen sie auf dem Podium mit Albert Memmi zusammen, um sich Fragen der Selbst- und Fremdwahrnehmung zu stellen. Als Raum, der seit eh und je verschiedene Sprachen beherbergt, stehen im Maghreb neben der Multikulturalität besonders sprachpolitische Aspekte im Vordergrund. Aus verschiedenen Sprach- und Kulturräumen ergeben sich zudem unterschiedliche Formen der Wahrnehmung von Lebenswirklichkeit, die sich dann verschärfen, wenn durch einen Aufenthalt im Exil die eigene Sicht durch die fremde überlagert wird. Dabei steht das Selbstverständnis der Autoren im Mittelpunkt, das untrennbar mit der eigenen Herkunft verbunden ist. Somit schließt die Diskussion thematisch an die vorhergehende Lesung Albert Memmis an, dessen Romanwerk um die Frage nach der eigenen Identität kreist. Vor allem sein Roman „Die Salzsäule“ löste aufgrund der offenen Schilderung der Identitätsprobleme eines Kolonialisierten eine breite Kontroverse aus. Zum Ausklang des Tages wird Omar Hayat traditionelle Gnawa-Gesänge, die ursprünglich Teil eines komplexen Rituals waren, singen. Diese „Lila-Rituale“, bestehend aus einer zeremoniellen Mahlzeit, rhythmischen Tänzen und Gesängen, die die Teilnehmer bis in die Trance führen, dienten zur Selbstheilung und -reinigung. Hayat präsentiert jedoch eine modernere Variante des Gnawa. Hamid Skif, geboren 1951 in Oran, lebt seit 1997 als Autor in Hamburg. Sein Briefroman „Sehr geehrter Herr Präsident“ wurde 2005 mit dem Heidelberger Preis „Literatur im Exil“ ausgezeichnet. Prof. Raja Tazi, geboren 1956 in Casablanca, studierte in Rabat und Heidelberg Germanistik, Romanistik und Islamwissenschaften. Seit 1997 leitet sie als Professorin das Seminar für deutsche Sprache und Literatur an der Universität in Rabat. Christoph Leisten, geboren 1960 in Geilenkirchen, lebt in Würselen bei Aachen und arbeitet als Gymnasiallehrer und Autor. In seinen Texten, Rezensionen und Essays setzt er sich seit vielen Jahren mit dem Maghreb und dessen Literatur auseinander. Prof. Albert Memmi, 1920 in Tunis geboren, studierte in Algier und Paris Philosophie. Er gilt als einer der Gründungsväter der maghrebinischen Literatur und als einer der wichtigsten Theoretiker des Anti-Kolonialismus und des Rassismus. Albert Memmi lebt seit 1956 in Paris. Omar Hayat gehört der neuen Generation von Gnawa-Musikern an, die zwar die Tradition wahren, aber vor allem als Musiker öffentlich auftreten. Sein Stil ist beeinflusst von verschiedenen Musikgenres, vor allem vom Reggae. Derzeit touren er, Zakaria Izoubaz und Khalid Cherbadou, die ihn begleiten, mit André Hellers Zirkus-Show „Afrika! Afrika!“ durch Deutschland. Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen
Hinweis weiterleiten würden!
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2010
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Einladung zum vierten übersetzungswissenschaftlichen
Am 9. Juli 2010, 18 Uhr, Raum 019,
Universität Heidelberg (SÜD), Plöck 57a, 69117 Heidelberg es referiert:
Prof. Dr. Andreas Kelletat DER KULTURWISSENSCHAFTLICHE ÜBERSETZUNGSVERGLEICH
Dass im Bereich der (literarischen) Übersetzungskritik häufig nur subjektive Geschmacksurteile formuliert werden ("klingt gut"), dass es an überzeugenden und wissenschaftlich fundierten Aussagen zur (ästhetischen) Qualität von Übersetzungen mangelt, ist häufig beklagt worden - sowohl von Übersetzern wie von Translationswissenschaftlern. Der Vortrag möchte an einem konkreten Beispiel und durchaus textnah ein Verfahren zu einer solchen Beurteilung der Qualität einer (Gedicht)Übersetzung zur Diskussion stellen. Zugleich wird es um den engen Konnex zwischen "Kultur" und Translation gehen. Anschließend, nach einer kurzen Pause, liest Andreas Kelletat aus seinen eigenen literarischen Texten, den 'Gommersbacher Skizzen', in denen es heiter ums Übersetzen und Dolmetschen geht. Der translationswissenschaftliche Austausch zwischen Heidelberg und Germersheim hat eine lange Tradition, die von Heinz Göhring maßgeblich mitgeprägt wurde. Wir möchten diesen Austausch fortführen. Hierfür planen wir jedes Semester mindestens ein Treffen über ein ausgewähltes Thema zur Translation und wissenschaftlichen Ansätzen, die damit in enger Verbindung stehen, zu denen wir eine Referentin/einen Referenten einladen, die/der den Anstoß für das Gespräch geben soll.
Damit wir uns
einen Überblick über die Anzahl der Teilnehmer machen können,
an:
helmuth.sagawe@iued.uni-heidelberg.de Die erste Sitzung des Kolloquiums fand am 10. Juli 2008 in Germersheim an der FASK statt. Referentin zum Thema: „Sie bezeichnen deine Rhetorik als ‚pathetischen Schwulst’ und deine poetischen Höhenflüge als ‚stilistisch gewagt’, Systematisierte Kulturspezifik und Rezeptionsproblematik beim Übersetzen franko-maghrebinischer Literatur ins Deutsche” war Regina Keil Die zweite Sitzung des Kolloquiuns fand am am 23. Januar 2009 im SÜD der Universität Heidelberg statt, mit dem Thema "Seeing for Speaking" oder "Wo die Sprache das Denken formt" Referentin war : Dr. Barbara Schmiedtova vom Seminar für Deutsch als Fremdsprachenphilologie der Universität Heidelberg Die dritte Sitzung des Kolloquiums fand am 4. Februar 2010 in Germersheim an der FASK statt, mit dem Thema:” Translationsorientierte Fremdsprachendidaktik in Germersheim. Dr. Ursula Hassel, Leiterin des Sprachenzentrums Germersheim (SZG) hatte ein Konzept vorgestellt, das zurzeit an der Universität Mainz in Germersheim verwirklicht wird. Es zielt darauf ab, von der Grammatikorientierung wegzukommen zugunsten eines kommunikativen, einsprachigen und handlungsorientierten Fremdsprachenunterrichts, der gleichzeitig einen eindeutigen Bezug zur Translation aufweist. Veranstalter: Sebnem Bahadir, Dilek Dizdar, Regina Keil-Sagawe, Andreas Kelletat, Helmuth Sagawe
Mit freundlichen
Grüßen |
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Derzeit keine weiteren interessanten Ankündigungen! |
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Derzeit keine weiteren interessanten Ankündigungen! |
Personalia
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Die Mutter aller Sprechblasen: Erika Fuchs gestorben
"Seufz,
grübel, grübel" Wo der englische Donald "No" sagte, sprach der
deutsche "Mitnichten" - ohne dass die Texte steif wirkten. Auf der
anderen Seite ließ Fuchs neue Ausdrücke wie "grübel, grübel" oder
"seufz" Einzug in die deutsche Sprache halten.
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Verdienstkreuz für die Übersetzerin Maria Bamberg |
Helga
Pfetsch erhält den mit 15.000 Euro dotierten Heinrich Maria
Ledig-Rowohlt-Preis für ihre kunstvollen Übersetzungen angelsächsischer
Romane von Margaret Atwood, Saul Bellow und Toni Morrison.
Nachricht
im Börsenblatt, den 27.05.2005:
Institutionelles
Universität Heidelberg:
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Das traditionsreiche und
international bekannte Institut für Übersetzen und
Dolmetschen der Universität Heidelberg (IÜD) ist auf Grund von
Umstrukturierungsmaßnahmen der Universität als Seminar für Übersetzen und Dolmetschen
(SÜD) innerhalb der Neuphilologischen Fakultät in ein neu gegründetes Institut für Allgemeine und Angewandte
Sprachwissenschaft (IAAS) integriert worden. |
südöstlich von Zürich, das erste Schweizer Übersetzerzentrum nach dem Vorbild von Straelen eröffnet.
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Fördermöglichkeiten für wissenschaftliche Forschung
Die Arbeitsstelle 'Advanced Translation Research Center' (ATRC) an der Universität des Saarlandes wurde 1994 mit der Zielsetzung gegründet, die Translationswissenschaft durch die Erforschung allgemeiner Fragestellungen des Übersetzens und Dolmetschens zu fördern und dem translationswissenschaftlichen Nachwuchs eine internationale Plattform zum Austausch und zur Diskussion zu eröffnen. Die Stiftung zur Förderung des übersetzungs- und dolmetschwissenschaftlichen Nachwuchses wurde 1996 in Saarbrücken mit dem Ziel gegründet, den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich Übersetzen und Dolmetschen zu fördern.
Bundesministerium für Bildung und
Forschung: Förderinitiative
"Geisteswissenschaften im gesellschaftlichen Dialog"
Das Ziel der Förderinitiative "Geisteswissenschaften im
gesellschaftlichen Dialog" ist es, durch die Förderung von Forschungsverbünden
an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen neue
interdisziplinäre Arbeitszusammenhänge aufzubauen. Die Forschungsverbünde
sollen dazu dienen, dem transdisziplinären Gespräch Raum zu geben und der oft
beklagten Isolation der geisteswissenschaftlichen Fächer entgegenzuwirken. Auch
sollen die Geisteswissenschaften darin unterstützt werden, Beiträge zur
Selbstverständigung einer Gesellschaft über ihre Vergangenheit, Gegenwart und
Zukunft zu leisten. Prozesse wie die ökonomische und kulturelle
Internationalisierung, Umbrüche in der Arbeitsgesellschaft, das sich verändernde
Verhältnis von Staat und Zivilgesellschaft relativieren erprobte Verhaltens-
und Denkmuster. Die Fördermaßnahme will die Geisteswissenschaften
herausfordern, zur Problembewältigung und Gestaltung der Zukunft beizutragen,
indem sie sich mit ihren Erkenntnissen auf diese gesellschaftlichen Veränderungen
und Fragestellungen einlassen und gemeinsam mit anderen Wissenschaften Antworten
finden.
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG): Ausschreibungen:
Informationen für die Wissenschaft
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist die zentrale
Selbstverwaltungseinrichtung der Wissenschaft zur Förderung der Forschung an
Hochschulen und öffentlich finanzierten Forschungsinstituten in Deutschland.
Die DFG dient der Wissenschaft in allen ihren Zweigen durch die finanzielle
Unterstützung von Forschungsvorhaben und durch die Förderung der
Zusammenarbeit unter den Forschern.
Fritz
Thyssen Stiftung: Zweck
der Stiftung ist die unmittelbare Förderung der Wissenschaft
Ausschließlicher
Zweck der Stiftung ist die unmittelbare Förderung der Wissenschaft an
Hochschulen und gemeinnützigen Forschungseinrichtungen, vornehmlich in
Deutschland, unter besonderer Berücksichtigung des wissenschaftlichen
Nachwuchses. Die Förderung internationaler wissenschaftlicher Zusammenarbeit
gehört dabei mit zu den Zielen der Stiftung. Sie erfüllt ihre Aufgabe im
Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten in den von ihr ausgewählten Förderungsbereichen,
insbesondere durch Förderung bestimmter, sachlich und zeitlich begrenzter
wissenschaftlicher Arbeiten.
Gerda Henkel Stiftung: Förderung der historischen
Geisteswissenschaften an Universitäten
Die Gerda Henkel Stiftung wurde im Juni 1976 on Frau Lisa
Maskell zum Gedenken an ihre Mutter Gerda Henkel als gemeinnützige Stiftung
des privaten Rechts mit Sitz in Düsseldorf errichtet. Ausschließlicher
Stiftungszweck ist Förderung der historischen Geisteswissenschaften an
Universitäten und Forschungsinstituten. Die Weiterbildung graduierter
Studenten ist ein besonderes Anliegen der Stiftung
Volkswagenstiftung:
Förderinitiative "Pro Geisteswissenschaften"
Die VolkswagenStiftung ist eine gemeinnützige Stiftung privaten Rechts mit
Sitz in Hannover. Ihr Zweck ist die Förderung von Wissenschaft und Technik in
Forschung und Lehre. Sie kann nach ihrer Satzung alle Bereiche der Wissenschaft
fördern, konzentriert sich jedoch auf Förderinitiativen, die sie selbst
entwickelt: Schwerpunkte sind themen- und problemorientiert, Programme zielen
auf strukturelle Verbesserungen (z.B. in der internationalen Zusammenarbeit oder
in deutschen Universitäten). In begründeten Ausnahmefällen unterstützt die
Stiftung auch Vorhaben außerhalb dieses Förderangebots
Förderung für Literatur-Übersetzer
Goethe-Institut:
Das Förderprogramm des Goethe-Instituts (GI) "Übersetzungen
deutscher Bücher in eine Fremdsprache" unterstützt die Publikation
deutscher Literatur in eine andere Sprache. Es soll einem nicht
deutschsprachigen Leserkreis wichtige wissenschaftliche Beiträge,
anspruchsvolle belletristische Werke und Kinder- und Jugendliteratur sowie
ausgesuchte Sachbücher zugänglich machen. Das Programm dient kulturpolitischen
Zielen und ist ein wichtiges Steuerungsinstrument der Auswärtigen Kultur- und
Bildungspolitik. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Bezuschussung von Übersetzungskosten.
18.06.2007 Ausschreibung
Georges-Arthur-Goldschmidt
Literaturübersetzerprogramm
Bei der neunten Ausgabe des
Georges-Arthur-Goldschmidt Literaturübersetzerprogramms gibt es Stipendienplätze
für fünf deutsche NachwuchsübersetzerInnen unter 30 Jahren (in Ausnahmefällen
bis 35 Jahren) und fünf französische Austauschkollegen. Im Rahmen des
Programms können sie von Januar bis April 2008 ihre Kenntnisse der Verlagswelt
erweitern, sich in zwei deutsch-französischen Werkstätten weiter
professionalisieren und bei Sonderveranstaltungen Kontakte zu erfahrenen Übersetzern,
Agenten und Verlagsmitarbeitern knüpfen. Das Stipendienprogramm für junge
Literaturübersetzer ist ein Gemeinschaftsprojekt der Frankfurter Buchmesse, des
Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW), des Bureau International de l’Édition
Française (BIEF), des Collège International des Traducteurs (CITL) in Arles
und des LCB. Bewerbungsschluss für das Goldschmidt-Programm im Frühjahr 2008
ist der 31. Juli 2007. Informationen zu Teilnahmebedingungen, Programm und
Anmeldung unter www.buchmesse.de/foerderprogramme
Ausschreibung
Aufenthaltsstipendien
im Übersetzerhaus Looren (Schweiz)
Vier Stipendien für
Arbeitsaufenthalte im Übersetzerhaus Looren hat der dortige Trägerverien
ausgelobt. Sie werden professionellen Literaturübersetzern zuerkannt, die für
zwei bis vier Wochen im Übersetzerhaus Looren arbeiten wollen. Die Stipendien
sind mit SFr 1.000,-- pro Woche dotiert und haben wechselnde Schwerpunkte. Im
Jahr 2007 fördern sie den Austausch zwischen den Schweizer Landessprachen
Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch, gelten also für
Projekte, die jene als Ausgangs- wie auch Zielsprache haben. Diese Stipendien
sind zugleich Auszeichnungen für das bisherige Werk.
Für die Bewerbung sind einzureichen (in vierfacher Ausfertigung):
-
Kurzbiographie, beruflicher Werdegang
- Verzeichnis bisheriger Veröffentlichungen
- Charakteristika des Arbeitsprojekts (Max. 2 Seiten)
- Verlagsvertrag
- 10
Manuskriptseiten der Übersetzung
- entsprechende Seiten des Originals
- Angaben über die gewünschte Aufenthaltsdauer im Übersetzerhaus Looren.
Anschrift:
Übersetzerhaus Looren
CH-8342 Wernetshausen
Tel./Fax: ++ 41 (0)43 843 12 43/44
E-mail: info@looren.net
www.looren.net
Neue Initiative
No Man's Land Translation Lab
Calling all
literary translators, budding literary translators, and writers interested in
translating! Please spread the word to anyone (in Berlin) who might be
interested.
No Man's Land Translation Lab
Regular literary translation lab (German into English) to discuss difficult
texts, get help and inspiration, critique and ideas. Starting 8 May
at 8 pm in Max & Moritz (Bibliothek, upper floor), Oranienstraße 162,
X-berg, Berlin. After that it will be held on the first Tuesday in the month.
No "homework" and no advance planning required! Simply show up with
your texts (either for publication or for fun) and we will discuss as many as
can be accommodated (first come, first served). Excerpts to be discussed
should total no more than 1-2 pages so that they can be read on the spot.
Apart from the in-depth discussions, we'll reserve some time for people with
"quickie" questions, i.e. on single words, expressions, etc..
If no texts are in the offing, the organizers will provide a problem text of
their own and/or other material to get the discussion going.
Even if you don't have a text to discuss, you are more than welcome to come
and brainstorm, critique, kibitz or simply listen. We look forward to seeing
you there and hearing your thoughts and suggestions!
Isabel Cole and Katy Derbyshire
www.no-mans-land.org
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Top Ten
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Joschka Fischer als Übersetzer
Sprachliche Kuriosa und Memorabilia
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Der
Ärger mit den Anglizismen
Leggings, Airbag und Manager sind
drei von vielen Begriffen, die als Anglizismen die deutsche Sprache besetzen.
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Nervsprech-Wettbewerb
Herzlichen Glühstrumpf! Fast 5000 Zusendungen - Nervsprüche
ohne Ende. Abschieds- und Grußformeln ("Tschüssikowski", "Bis
dannimanski"), Lautspielereien ("Alles in Dortmund" für alles in
Ordnung; "Alaska" für alles klar), Verniedlichungen
("Wunderbärchen", "Alles Klärchen"), Verdrehungen ("ramontisch"),
Namensklamauk ("Alles Roger in Kambodscha", "Bis später,
Peter") , Drohsprüche ("Noch so'n Ding - Augenring"),
Rede-und-Antwort-Kalauer ("Sag Bescheid" - "Bescheid!"),
Spaß-Übersetzungen ("Sellerie" für c'est la vie), Ersetzungen
("Kuh-Saft" für Milch; "Hopfenkaltschale" für Bier),
Beschwerden ("Tolle Wurst!"), Kombinationen ("Auf Wiedertschüss!")
und Paradoxien ("Alle Klarheiten beseitigt").
Und dann die Klassiker: das angestaubte "See you later, Alligator",
das harmlose "Alter Schwede!", der kulturpessimistische Dauerbrenner
"Muss ja!" und sein optimistisches Pendant "Geht nicht gibt's
nicht", das joviale "Unter uns Pastorentöchtern" und die
Sponti-Reminiszenz "Keine Panik auf der Titanic". Auch die moderne
Technologie hat den Nervsprech beeinflusst: Wer einmal ein
"Schlepptop" oder ein "Notbuch" (Notebook) bedient hat,
weiß, wo der Hammer hängt.
Der Anglizismus, an und Pfirsich höchst nervsprechtauglich, kam erstaunlich gut
weg: Dass sich so mancher heutzutage nach langen Meetings, Briefings und
Shootings auf Projekte committed, die dann eventuell ewig in der Pipeline
schmoren, um schließlich - ist es denn die possibility! - doch noch
gegreenlighted zu werden, störte nur wenige.
Dafür ist so manche Lebensweisheit in Verruf geraten: "So jung kommen wir
nie wieder zusammen", diese zentrale Einsicht in die Entwicklungslogik
menschlichen Daseins, hat ebenso ausgespielt wie das realistische Grundaxiom
"Das Leben ist kein Ponyhof". Auch "Schieß mich tot!" und
"Nicht wirklich", zwei Floskelantiquitäten im Geiste
existentialistischer Skepsis, landeten auf dem Index.
Kein Zweifel: Für den Nervsprech ist Schicht im Schacht. Das Wortdezernat hat
ermittelt - die schlimmsten Floskeln sind raus. Die zehn Gewinner von Bastian
Sicks "Zwiebelfisch"-Buch "Der Dativ ist dem Genitiv sein
Tod" werden per Los ermittelt und ratzfatz, stantepede, cool vom Stuhl und
locker vom Hocker benachrichtigt.
Die Besten der Schlechten:
1. Herzlichen Glühstrumpf!
2. Mach's gut - aber
nicht zu oft
3. Prostata!
4. Schankedön
5. Zum Bleistift
6. Schönen Gruß vom
Getriebe (beim Autofahren)
7. Wunderbärchen!
8. Alles Klärchen!
9. Okäse! (für okay)
10. Leg dich wieder hin (am Ende
eines Telefonats)
aus: SPIEGEL ONLINE 2005
Briefe aus Amerika an das Institut für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg, Plöck 57a, D- 69118 Heidelberg
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