Theorie des translatorischen Handelns
Die
funktionale Theorie von
Holz-Mänttäri (1984),
die „Theorie des translatorischen
Handelns", ist ist in ihrem Ansatz noch radikaler als die Skopostheorie. Sie bezeichnet das
Übersetzen als ein translatorisches Handel, das aus einem komplexen Gefüge von
Handlungen zur professionellen Herstellung von Texten über kulturelle Barrieren
hinweg besteht. Translatorisches Handeln ist determiniert von den
Aufgabenstellungen der Auftraggeber, und die Handlungen des Übersetzers werden
an ihrer Funktion gemessen. Holz-Mänttäri betont, dass der professionelle Übersetzer
als Experte für interkulturelle Kommunikation zu betrachten ist.
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