- Sprecherziehung- Rhetorische
Kommunikation
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- Wenn sich in rhetorischer Kommunikation zwischen
verschiedensprachigen Kommunikationspartnern Sprachbarrieren auftun, müssen
Dolmetscher die grundlegende Funktion von Kommunikation wieder beleben, nämlich
etwas miteinander zur gemeinsamen Sache machen. Wichtige Bausteine zum
Erlernen dieser Tätigkeit sind Sprecherziehung und rhetorische
Kommunikation.
SPRECHERZIEHUNG ist die Optimierung der Sprechfähigkeit des Einzelnen. Es
geht darum, Atemprozesse besser zu steuern, Stimme schonender oder kräftiger
einzusetzen, Aussprache deutlicher zu gestalten, klare melodische Kadenzen
zu realisieren etc. RHETORISCHE KOMMUNIKATION bezeichnet das eigentliche
kommunikative Miteinander sprechender Menschen, jenes wechselseitige
Sprechen und Hören, das unter Berücksichtigung aller situativen Faktoren mündlicher
Kommunikation sich vor allem am Kommunikationspartner ausrichtet, denn
Sprecher und Hörer möchten zu einem gemeinsamen Sinnverständnis kommen.
Übungen in beiden Bereichen sollten dazu beitragen, dass Dolmetscher die
zur Ausübung ihrer Tätigkeit nötige(n) Kommunikationsfähigkeit(en)
erwerben.
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Klaus Knobloch
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- Hierzu empfohlene Literatur:
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- KNOBLOCH, Klaus, Sprecherziehung und
rhetorische Kommunikation - wichtige Bausteine im Dolmetschstudium, in:
BEST, Joanna/KALINA, Sylvia (Hrsg.)(2002), 196-208
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- KAUTZ, U. (2000), Handbuch Didaktik des Übersetzens
und Dolmetschens, München.
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