Eine kleine oder mindere
Literatur (littérature mineure), die nicht die Literatur einer kleinen Sprache
ist,
sondern die einer Minderheit, die sich einer grossen Sprache bedient. Ihr erstes
Merkmal ist daher ein starker Deterritorialisierungskoeffizient.
Die kleine oder revolutionäre Literatur indessen beginnt mit dem Sagen, und
sieht oder begreift erst später.
Der Ausdruck muss die Formen zerbrechen, die Bruchstellen und neue Verzweigungen
angeben. Ist eine Form dann zerbrochen, so gilt es den Inhalt zu rekonstruieren.
Delueze, Gilles u. Guattari, Felix , Kafka Für eine Kleine Literatur, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1976
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